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Montagehinweis für FischerTHERM - Elemente

Die Produktreihe FischerTHERM wird für eine hohe Lebensdauer und gleichzeitig sehr
einfache Montage konstruiert und produziert. Um diese Vorteile wirklich nutzen zu können,
sollten einige besondere Hinweise beachtet werden.

Schutzfolie:

Werkseitig aufkaschierte Schutzfolien sind sofort nach Montage, spätestens aber 4 Wochen
nach Anlieferung zu entfernen.

Montage der Wand - Elemente:

Die Wandelemente werden üblicherweise vertikal montiert, können aber auch horizontal
oder schräg verlegt werden.

Vor der Montage ist die Einteilung der Elemente durch Markierungen der Baubreite an der Unterkonstruktion vorzunehmen und einseitig selbstklebende Dichtbänder zur Abdichtung der
Elemente an die Unterkonstruktion gemäß Verlegeplan anzubringen.

Die Handhabung der Elemente hat sorgsam zu erfolgen, damit keine Beschädigungen an den kunststoffbeschichteten Außenschalen entstehen.

Die Elemente müssen hochkant getragen werden, um Durchbiegungen zu vermeiden,
dabei nicht in die Nut fassen
.

Die Wandelemente werden auf der Baustelle mit einem Kran hinter das Gerüst gehoben und
montiert. Üblich ist aber auch das Montieren per Hand, wobei die Elemente auf den Haltewinkel (Montageabstützwinkel) gestellt und mittels Seilen in die senkrechte Lage gebracht werden.


Bei der Montage von horizontal zu verlegenden Wandelementen werden diese an beiden Enden
mittels Schraubzwingen gehalten. Dabei ist die Außenschale durch Verwendung von Zwischenlagen
zu schützen. Die vorhandene Schutzfolie ist an der Wandaußenschale am oberen und unteren Rand
und im Bereich der Dichtschrauben während der Montage zu lösen.

Die Elemente sind zwischen Tropfprofil und Elementunterkante aufzustellen, die Elementfeder in das zuvor montierte Element einzuschieben und anzudrücken, so dass zwischen beiden Wandelementen
eine Fugenbreitevon ca. 8 mm entsteht. Durch die spezielle DUO-Dichtung aller FischerTHERM-Elemente ist auch trotz zu großer Fugenbreite eine gute Luftdichtheit gegeben. Beim WL 80 Wandelementbeträgt die Fugenbreite innen 8 mm, außen ist eine Haarfuge ohne Fugenbreite.


Die Wandelemente sind bei senkrechter Anordnung genau lotrecht auszurichten, vorzubohren und mit zugelassenen gewindefurchenden Edelstahl-Dichtschrauben oder Bohrschrauben an den Stahlriegeln
zu befestigen. Bei Holzkonstruktionen ist normalerweise vorzubohren. Ausnahme bildet eine spezielle Bohrschraube für Holzkonstruktionen. Zum Verschrauben sind Elektroschrauber mit Weg- und Drehmomentbegrenzer zu verwenden. Beim Verschraubenist darauf zu achten, dass an der
Außenschale keine zu tiefen Beulen entstehen. Falls im Schraubbereich keinerlei Eindruck erkennbar
ist, ist die Wand nicht ausreichend befestigt.

Bei Sandwichelementen sind im Bereich der Verschraubungen leichte Verformungen an der oberen Deckschale systembedingt und stellen keinen Mangel dar.Dichtschraube so fest anziehen, dass sich
die Dichtung der Dichtscheibe pressverformt.

Bei FischerTHERM plus Elementen erfolgt die Befestigung verdeckt im Bereich der Bohrhilfsnut. Anschließend wird das nächste FischerTHERM plus Element mit seiner Federseite über die Dichtschraube hinweg in die Nut des schon montierten Elementes geschoben, so dass auch hier ein
ca. 8 mm Fugenabstand entsteht.

Bohrspäne sind von waagerechten Oberflächen sofort zu entfernen, um Rostspuren zu vermeiden.

Die richtig fertig montierte Wand muss an der Elementunterkante eine Gerade bilden. Sind kurze und lange Elemente übereinander zu montieren, z.B. bei einem Fensterband, so sind zuerst die langen Elemente zu befestigen, wobei auf sorgfältiges Zusammendrücken der Nut / Federverbindung zu
achten ist. Die kurzen Wandelemente sind dann so zu montieren, dass die Elementfugen über die gesamte Wandhöhe eine Linie bilden.

Montage der Dach - Elemente:

Pakete sind per Kran auf Pfetten der Dachkonstruktion abzulegen. Pakete so verteilt ablegen, dass möglichst eine gleichmäßige Belastung der Unterkonstruktion erfolgt, geeigneterweise in der Nähe
von Stützen und Bindern.

Auf geneigten Dächern sind die Pakete gegen Abrutschen zu sichern. Bei geöffneten Paketen
müssen die Dachelemente vor Wind geschützt werden.

Bereits beim Ablegen der Pakete ist auf die Verlegerichtung der Dachelemente zu achten.

Die Verlegung der Einzelelemente per Kran hat sich als praktikabel erwiesen. Es sollte hierbei aber besonders darauf geachtet werden, dass die Elemente keiner großen Durchbiegung während der Kranbewegung unterliegen.

Falls kein Baukran verwendet wird, sind die Dachelemente vom Paket zur Einbaustelle zu tragen und nicht über bereits verlegte Dachflächen zu schieben oder zu schleifen.

Die Verlegung erfolgt möglichst gegen die Hauptwindrichtung. Vor Montagebeginn ist zuerst eine Arbeitsbühne durch Auslegen mindestens eines Elementes seitlich des lagernden Paketes zu
schaffen. Dieses Element ist provisorisch, z.B. durch Schraubzwingen, zu befestigen. Von dieser Arbeitsbühne ist das erste zu verlegende Element einzumessen und in die Einbauposition zu bringen.


Anschließend ist das nächste Element mit der Längsstoßüberlappung auf die Randrippe des zuvor eingebauten Elementes so aufzusetzen, dass der Längsstoß geschlossen. Bei der Querstoßaus-
führung werden zuerst einige Elemente im Bereich der Traufe ausgelegt und dann anschließend der Firstbereich.

Die Befestigung der Dachelemente mit der Unterkonstruktion erfolgt zuerst am Längsstoß. Es ist
darauf zu achten, dass die Elemente vollständig befestigt werden. Bei Querstoßüberlappungen sind
zwei Dichtbänder auf das zu überlappende Element aufzubringen.

Zwischen den beiden Schaumflächen im Bereich des Querstoßes ist ein dauerelastisches vorkomprimiertes Dichtband einzusetzen, um Wärmedämmung und Luftdichtheit zu erzielen.

Die Dachelemente werden mit Dichtschrauben und die Längsstöße werden mit Bohrschrauben im Abstand von max. 500 mm befestigt. Bohrspäne sind sofort zu entfernen, damit sie nicht in die Beschichtung der Dachelemente eingetreten werden und eventuell den Korrosionsschutz dadurch beeinträchtigen können.